HELGA DRUML

Helga Druml, Nötsch, 2017, Foto ©Martin Rauchenwald
Helga Druml, Nötsch, 2017, Foto ©Martin Rauchenwald

Die Künstlerin (geb. 1972 in Villach) lebt und arbeitet in Nötsch und Wien, 1990 – 1997 Studium der Malerei an der Universität für angewandte Kunst bei Adolf Frohner und Oswald Oberhuber.

Helga Druml sucht in der Tradition des neuzeitlichen Porträts die Menschenbildnisse neben einer physiologischen Ähnlichkeit auch eine innere Wesentlichkeit malerisch zu erfassen.

Basierend auf Fotografien malt sie Verwandte und Freunde aus ihrem näheren Umfeld, immer wieder aber auch Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Drumls Menschendarstellungen bauen sich nah am Bildrand auf, oft suchen sie selbstbewusst, manchmal herausfordernd unseren Blick. Die Künstlerin verfügt über eine bunte und kräftige Farbpalette. Das Kolorit leuchtet, mit expressiver Pinselführung gestaltet sie Hautoberfläche und Kleider in vielfältigen Flecken und Schattierungen.
Die Malereien sind uns in ihrer Direktheit sehr nah und doch behalten sie auch ein Rätsel. Das gelingt der Künstlerin besonders gut, wenn sie durch einen Rollentausch gängige gesellschaftliche Muster hinterfragt. 

 

Derzeit sind neue Bilder von Helga Druml im Rahmen der Ausstellung VENEDIG AUF REISEN... im Schloss Ebenau im Rosental zu sehen (Sommer 2021).

 

“ Spiegelungen sind immer auch Reflexionen. Die Spiegelung im Wasser oder an einer Glasoberfläche wirft eine Idee der ursprünglichen Form zurück, wie es die Spiegelungen des Ichs im Gegenüber tun.“ Helga Druml