ARNO POPOTNIG

STÜCKGUT

 

Mai bis September 2019

Nach telefonischer Vereinbarung geöffnet  CW +43 650 2130505

 

 

Der Künstler ist seit vielen Jahren mit der Galerie Walker verbunden und bereits im Jahr 1995 war unter diesem Titel eine Ausstellung (damals noch im Goldenen Brunnen) zu sehen. Die jetzige Ausstellung eröffnet so anhand einer neuerlichen Streuhängung einen aktualisierten Ein- und Überblick in neuem Ambiente.

Als hätte ein launiger Windstoß durch einen Bilderwald gefegt, sammeln sich die kleinformatigen Malereien an den Wänden des Kunstraums – wie zufällig hingeworfen, vermitteln sie einerseits schwerelose Leichtigkeit, andererseits einen vielschichtigen Dialog, in den die Bilder eintreten. Die Bezeichnung „Stückgut“ wäre ein Hinweis darauf, dass die Arbeiten einem einzigen Stück, einem „Sammelgut“, angehören; so ergibt sich aus einer möglichen Zufälligkeit von Auswahl und Anordnung eine fein abgestimmte Choreografie, in der jedes Werk bewusst an seinem Platz hängt und einen Resonanzraum eröffnet. Dieser Raum beginnt in unterschiedlichen Klängen zu vibrieren: Helle, leichte Töne in blauer und weißer Himmelfarbe vermischen sich mit tiefen Klängen in dunklen, erdigen Farbtönen, durchmischt vom warmen, pulsierenden Klang der Rottöne. Dabei kommt es zu einer Verdichtung, ausgelöst sowohl durch den Vielklang der Farben als auch durch die Pinselführung in den Arbeiten selbst. In einem dicht verwobenen Davor und Dahinter erinnern die einzelnen, eher verschwommen als klar voneinander abgegrenzten Formen an biomorphe Formationen von Gestein oder organischer Materie. Sie scheinen einmal auf dem sie umgebenden Malgrund zu schweben, dann wiederum in diesem zu versinken. Eine teils pastose, geschlossene Malweise verbindet sich mit spontanem Pinselduktus, der die zeitliche Dimension als gestische Komponente einfügt und die Handschrift des Künstlers wiedergibt. Assoziationen an Gegenständlichkeit eröffnen den Blick in einen ebenso dynamischen wie in sich ruhenden Formenreichtum, der zugleich Mikro- und Makrokosmos ist. Durch die spannungsreiche Verschränkung von kalten und warmen Farben kommt es zu einer Dynamisierung, die über die einzelnen Arbeiten hinausgeht und sie als „Gesamtstück“ erfasst. Sie überträgt sich auf den gesamten Galerieraum, der in einer einmaligen Gleichzeitigkeit von Spontaneität und strukturierter Ordnung zu leben beginnt.

 

Arno Popotnig ist 1965 in Görtschach im Gailtal geboren, von 1985 bis 1994 besucht er die Hochschule für angewandte Kunst in Wien, u. a. die Meisterklasse für Malerei bei Adolf Frohner. 1989 erhält er den Dr. Leopold Goess-Förderungspreis (Klagenfurt), 1993 ein Auslandsstipendium in der Cité des Arts Paris und 1997 ein Staatsstipendium für bildende Kunst. 2009 ist er Artist in Residence in Paliano, Italien. Ausgewählte Einzelausstellungen: 1995 Stückgut, Galerie Walker; 1996 Galerie im Traklhaus, Salzburg; 1997 Paravent, Kärntner Landhaus; 2001 Galerie Walker, Schloss Ebenau; 2005 Movimenti II, Künstlerhaus Klagenfurt (mit U. Aschbacher und G. Katol), 2006 Galerie Walker, Schloss Ebenau; 2008 Struktur und Fluss, Palais Liechtenstein, Feldkirch (mit U. Plieschnig); 2010 Gegenläufe, Kunstraum Walker, Klagenfurt; 2013 Österreichisches Kulturforum Istanbul. Ausgewählte Ausstelllungsbeteiligungen: 2000 Syncopen, Amthof, Feldkirchen (K); 2003 plus-minus 30, Galerie Walker, Ebenau; 2009 RaumZeichenRaum, Künstlerhaus Klagenfurt; 2013 25 Jahre Galerie Walker, Schloss Ebenau; 2015 Tangenten, Ein Kärntner Querschnitt, Forum für aktuelle Kunst, Feldkirch (V); 2018 Kunst am Fluss, Galerie Sikoronja, Rosegg (K).                            Sonja Traar


 

Claus Prokop

ALL_ALONE

 

Feber bis 15. April 2019

Nach  telefonischer Vereinbarung geöffnet

 

Dienstag bis Donnerstag, 10 - 12 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung geöffnet

 

CW + 43(0)650 2130505

 

 

Die im Kunstraum Walker gezeigten Arbeiten (2017-2018) von Claus Prokop waren im Sommer 2018 im Schloss Ebenau zu sehen. Sie schließen an sein bisheriges Schaffen an und bilden mit diesem gemeinsam eine weitere Sequenz und Variation seines konsequent verfolgten künstlerischen Anliegens. Die Bilder, welche den Punkt in serieller Wiederholung als formalen Inhalt haben, loten durch dessen Verdichtung und malerisch geprägten Variantenreichtum alles aus, was diese Gestaltungsform zu bieten hat. Im Einzelnen komplett individuell, gleicht kein Punkt dem anderen, und folgt dennoch der nur sinnlich erfassbaren Gesetzmäßigkeit einer inneren Ordnung, die aus der Nachbarschaft zu den umliegenden Punkten entsteht. Erst durch die serielle Vervielfachung des Punktes, seiner rhythmischen Ausbreitung über die ausschnitthaft erscheinende Bildfläche und den farblichen Bezug zum annähernd monochrom gehaltenen Untergrund kann dieser seine ganze Modulationskraft entfalten. Die Bilder rufen Assoziationen zu kultivierten Landschaften hervor, denn das Auge tendiert unweigerlich dazu, ein eigenes inneres Bild entstehen zu lassen und die Punkte zu einem der Abstraktion enthobenen Erinnerungsbild zusammenzufügen. Tatsächlich gehen diese aktuellen Arbeiten auf eine Serie von Malereien des Künstlers aus der Zeit von 1996 bis 2002 zurück, deren Grundmotiv Landschaft in einem erweiterten Sinn waren. Die Bilder wirken jedoch nicht für sich alleine, sondern ergeben erst in der Gesamtschau, die selbst auch unendlich erweiterbar scheint, ein größeres System, ähnliche, jedoch im Detail unterschiedliche Objekte bilden gemeinsam ein Motiv. Es handelt sich dabei um keinen statischen Zustand, sondern um eine mögliche Momentaufnahme eines dynamischen Prozesses durch das Vor- und Zurücktreten der Einzelelemente. Aus dem Bild heraus und in den Raum hineingefallen bzw. dort gelandet ist eine Skulptur des Künstlers, eine Raumkapsel, welche vergangenen Sommer während eines Artist in Residence Aufenthalts im Krastal entstanden ist. „Bei der Raumkapsel bleibt es bis zu Schluss unklar, ob ich damit angekommen bin, es sich um ein Fundstück handelt oder ob sie gebaut wurde, um wieder wegzufliegen“, so der Künstler.


  

apero - frühlingserwachen der klagenfurter galerien und museen

 

Donnerstag, 28. März 2019, 18 - 22 Uhr

CLAUS PROKOP - ALL_ALONE

Der Künstler wird anwesend sein

 

CW +43(0)650 2130505

 


Deborah Sengl

Es sind Arbeiten aus dem Zyklus 'Heimsuchung - Hells Angels' zu sehen.

 

Bis 6. Jänner 2019

Nach rechtzeitiger tel. Vereinbarung CW +43(0)650 2130505

 

Die 17-teilige Serie 'Minimundus'  ist  bis 6.  Jänner 2019

im Foyer der Stadtgalerie Klagenfurt täglich außer Montag  10 - 18 Uhr zu sehen (24. - 26.12.2018 geschlossen)

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Deborah Sengl

MINIMUNDUS

 

20. September - 31. Oktober 2018

 

 

Die neueste Serie „Minimundus“ von Deborah Sengl ist anlässlich des 500ten Jubiläumjahres der Stadt Klagenfurt für den Kunstraum Walker entstanden.

Einiges, so beispielsweise der Lindwurm, Minimundus oder der Pyramidenkogel, erfreuen sich bei TouristInnen großer Beliebtheit. Aber auch weniger ruhmreiche Ereignisse der Vergangenheit, wie der Hypo-Skandal oder der Ortstafelstreit sind in allgemeiner Erinnerung geblieben. Vieles ist über die Stadtgrenzen hinaus aber weitgehend unbekannt.

 

In Form eines Setzkastens hat die Künstlerin siebzehn Episoden und Charaktere der Stadtgeschichte in ihrer gewohnt pointierten Art dargestellt. Dass Sengl keine Kärntnerin ist, tat der Recherche keinen Abbruch sondern hat ihr eine neugierig distanzierte Spurensuche ermöglicht. So wissen wahrscheinlich nicht (mehr) viele, dass das erste Maria-Theresien-Denkmal zugunsten von Kanonen eingeschmolzen wurde und die legendäre Lederfabrik Neuner wegen der City Arkaden weichen musste. Und dass die einstige „Sonne“ Kärntens im Wodka des Stadtkruges untergangen ist, zeugt von Sengls Liebe zu bitterbösen Details... 

 

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Samstag, 6. Oktober 2018,  18 - 1 Uhr

Lange Nacht der Museen

 

Deborah Sengl

Minimundus

 

 

Weitere Informationen zur 'Langen Nacht der Museen' finden Sie hier: langenacht.orf.at

 


 

Eröffnung

Donnerstag, 20. September 2018,  18.30 Uhr

 

Deborah Sengl

Minimundus 


Kunstraum Walker, Manfred Bockelmann - Europäische Außengrenze (c) Galerie Walker
Kunstraum Walker, Manfred Bockelmann - Europäische Außengrenze (c) Galerie Walker

Manfred Bockelmann I Europäische Außengrenze 

Installation  'ohne Worte'

 

Bis 8. September 2018

Jederzeit nach rechtzeitiger telefonischer Vereinbarung geöffnet

CW +43(0) 650 2130505

 

Aufgrund seines Schaufenstercharakters lädt der Kunstraum jederzeit zu einem Lokalaugenschein ein.

 


  

Sonntag, 22. April 2018 - 11 Uhr 

Eröffnung 

MICHAEL KOS

RUNDE SACHE 

 

22. April - 7. Juni 2018

Mittwoch bis Freitag 15 - 17 Uhr

Bis 11. Juli 2018 

temporär geöffnet

 

Donnerstag, 12. Juli 2018

 

Der Künstler wird anwesend sein!

 

Kunstraum Klagenfurt, Michael Kos, RUNDE SACHE
Kunstraum Klagenfurt, Michael Kos, RUNDE SACHE

 

Donnerstag, 15. März 2018 von 18 bis 22 Uhr

apero 

frühlingserwachen der klagenfurter galerien und museen

Bruno Gironcoli

Skulpturen und Arbeiten auf Papier

Kunstraum Klagenfurt, Bruno Gironcoli - Skulpturen und Arbeiten auf Papier
Kunstraum Klagenfurt, Bruno Gironcoli - Skulpturen und Arbeiten auf Papier

12. Feber - 13. April 2018

Bruno Gironcoli

Skulpturen und Arbeiten auf Papier

Kunstraum Walker, Bruno Gironcoli - Skulpturen und Arbeiten auf Papier
Kunstraum Walker, Bruno Gironcoli - Skulpturen und Arbeiten auf Papier